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Workshop Kunst Klasse 11

Das Selbst im Bild- Workshop der Kurse 11 von Frau Hoppe mit der Künstlerin Undine Bandeln

Ein Kurs in drei Teilen.

Wir nähern uns dem Thema Selbstbildnis von verschiedenen Seiten - zeichnerisch, malerisch, sowie mit Collagetechnik. Dem Porträt auf anatomische, expressive und dadaistische Weise auf die Spur kommen. Neues entdecken, sich erproben, sich begeistern, scheitern eingeschlossen.

1. Teil: Das Porträt - Zeichnen

In der ersten Sitzung werden Grundkenntnisse der Anatomie des Schädels und elementare Proportionen vom Gesicht vermittelt. Neben diesen Grundlagen steht die Vermittlung des genauen Beobachtens im Mittelpunkt und der Schulung in einer Arbeitsskizze. Daher ist es nicht Ziel eine „schöne“ Grafik zu erzeugen sondern charakteristische Eigenheiten, Stimmungen und Besonderheiten eines jeden Portraits einzufangen und jene zunächst zu erkennen.

Arbeitsmittel waren Handspiegel, weicher Bleistift und Zeichenpapier.

2. Teil: Das Porträt – Expressiv

Stand in der ersten Sitzung eine zeichnerisch genaue Abbildung im Mittelpunkt, ist es in der zweiten Sitzung die Verfremdung. Mittels der Vorbilder des Expressionismusses versuchen die Schüler durch einfache kontrastreiche Linien und Farbe dem Portrait ihre Emotionalität einzugeben. Das Malen in nasser Farbe zwingt zum offenen malerischen Tun und vermeidet ängstliches Vorgehen, zum Beispiel Abgrenzung und Ausmalen. Im Gegenteil, Farbverschleifungen, Mischungen, Duktus, Lockerheiten kommen zum Vorschein. Mittels diesen Umgangs mit dem Portrait ergibt sich eine experimentelle Wahrnehmung von Farbflächen und Kontrasten und deren Wirkung innerhalb eines Bildes. Arbeitsmittel waren Farbe, Pinsel, Zeichenkarton.

3. Teil. Das Porträt – Dada

Im dritten Teil wird das Portrait in grotesken Collagen inszeniert. Als Vermittlungsgrundlage dienen die Collagen des Dadaismus. Die Schüler können sich im dritten Teil von ihren zeichnerischen/ malerischen Fähigkeiten lösen und mit Proportionen und Dimensionen spielen. Dabei lernen sie, auf realitätsnahe Konzeptionen zu verzichten und mit Witz und Ironie aus dem Prinzip des Zufalls zu schöpfen. Zielsetzung im dritten Teil ist die Vermittlung einer Offenheit und Leichtigkeit in einer Bildfindung. Bewusst wird dabei ein kleines Format (zwischen A4 und A5) gewählt um eine Vielzahl an Bildanlagen auszuprobieren. Arbeitsmittel waren Zeitschriften/ Magazine/ Kopien, Schere, Leim, A5 Zeichenkarton.

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