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Eine aufregende Nacht in der Bibliothek

Zwei Wochen vor der Lesenacht sprachen wir uns in der Methodentrainingsstunde ab, wer Essen und Trinken mitbringen sollte. Die Vorfreude war groß.Am Freitag, dem 8. April 2011, trafen wir uns um 18.00 Uhr vor der Bibliothek. Alle Schüler unserer Klasse hatten Schlafsäcke, Isomatten, Taschenlampen, warme Kleidung für die Nacht und Schreibsachen mitgebracht. Wir aßen gemeinsam Abend-brot. Frau Bartusch, Frau Braune und Frau Henke, die unsere Übernachtung in der Bibliothek ermöglichte, waren auch dabei. Nach einer Pause waren wir gespannt, wie es weiter gehen sollte. Plötzlich hörten wir Geräusche aus der Bibliothek. Dort versammelten wir uns in einem schwarzen Zelt. Frau Henke las eine Gruselgeschichte vor. Wer wollte, konnte anschließend auch eine Geschichte vorlesen. Danach begann die Gruppenarbeit. Wir erfanden eigene Gruselgeschichten und malten Figuren aus diesen auf große Papier-blätter. Im Anschluss trugen wir unsere Geschichten vor. Dabei hatten wir alle großen Spaß.Als die letzte Gruppe ihr Ergebnis präsentiert hatte, bereiteten wir unseren Schlafplatz vor. Nun zogen wir uns warme Kleidung an, denn die Nachtwanderung begann. Der Anfang war eine Aufwärmphase, doch dann gingen wir zum Friedhof. Dort waren unsere Paten Teufel, Monster und Geister, um uns zu erschrecken. Das war etwas spannender. Danach gingen wir auf den Kapellenberg. Dort machten wir eine kurze Pause und Frau Henke erzählte uns die Legende vom Teufel. Als wir weiter gingen, kam ein Verrückter mit einer Tröte. Er machte großen Lärm. Viele von uns verfolgten ihn, aber er entwischte. Wir kehrten zur Bibliothek zurück.Dann schliefen fast alle Kinder. Die Schüler, welche noch wach waren, lasen in Büchern oder Zeitschriften. Nach einer erholsamen Nacht haben wir aufgeräumt und Frühstück gegessen. Leider war es schon um 9.00 Uhr und wir mussten nach einer aufregenden Nacht nach Hause. Niklas Zander, Lukas Scheuerle, Moritz Riemer

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