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Erlebnisbericht

Am Mittwoch den 30.01.2013 trafen sich alle neunten Klassen von 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr im Mehrzweckraum des Gymnasium Landsbergs, um an einem Buchworkshop teilzunehmenIm Mehrzweckraum waren die Stühle eng aneinandergereiht aufgebaut. Wenn man in all dem Trubel einen Platz fand, konnte man eine Tafel mit einigen Bildern von Buchcovern sehen. Als sich endlich alle Schüler und Schülerinnen einfanden, begann Frau Kemnitz zu sprechen. Sie stellte sich vor und erläuterte  den Ablaufplan des Tages. Bevor sie mit den Buchvorstellungen begann, sollten wir drei Stimmen für die vorliegenden sechs Bücher abgeben. Die Beurteilung bezog sich lediglich auf das Cover der einzelnen Bücher. Nach der Abstimmung präsentierte Frau Kemnitz uns jedes Buch. Sie las uns auch aus fast jedem Buch ein paar Seiten vor. Nachdem wir nun wussten, wovon die Bücher handeln, sollte jeder von uns ebenfalls noch einmal drei Stimmen abgeben. Nun galt es, das Buch rein inhaltlich zu bewerten. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Wahlen nach dem Inhalt ganz anders waren als die nach dem Cover. Kurz darauf hatten wir eine einstündige Mittagspause, in der wir uns in der Schulmensa aufhielten.Das Thema im laufenden Deutschunterricht war das Verfassen von Rezensionen. Dazu mussten von uns selbst ausgewählte Bücher schriftlich kritisiert werden. Die besten müssen ihre Arbeiten im Radio vorstellen. Wie man sich im Radio gut präsentiert und in dieser Situation gut mit seiner Nervosität umgeht, wurde uns im zweiten Teil des Workshops nahegelegt. Um 13:30 Uhr war der Buchworkshop beendet.Ich persönlich fand den Buchworkshop sehr interessant, weil man viel aus diesen beiden Stunden lernen konnte. Jedoch hätte ich es mir etwas anschaulicher vorgestellt. Anstatt  immer nur Reden zu halten, hätte sie visueller arbeiten können, z.B. andere Medien nutzen und anderes Anschauungsmaterial dadurch aufzeigen können. Das hätte die Aufmerksamkeit noch etwas gestärkt und die Bücher noch etwas spannender gemacht. Dennoch waren es zwei sehr lehrreiche, aber auch spaßige Stunden.                                                                                                                                             Anna Kretschmar 9b

Ein spannender und unterhaltsamer Auftakt in eine Fantasiereihe

Unheilvolle Kreaturen, ein namensloser Schrecken, ein Meisterdieb, eine Elfenprinzessin, unerbittliche Kämpfer und ein Kampf, der die Welt verändern wird. Als wir den Klappentext gelesen haben, haben wir gedacht, „Schattenwandere“ schon zu kennen, verwenden doch viele Fantasieromane dieses Grundgerüst in irgendeiner Form. Jedoch schafft es Alexey Pehov, dieses Vorurteil zu unterbinden, in dem er durch verschiedene Variationen von Geschichte und handelnden Personen, ein eigenes unaufhaltsames Universum zu kreieren. Aus jeden uns bekannten Fantasieroman nimmt er einzelne Wesen heraus und baut sie in sein Werk ein. Wir als Leser schmunzelten unweigerlich, wenn Garret, der Meisterdieb und Hauptperson, sie als Legende abtut, lebt er doch in einer Welt, in der fast sämtliche mystische Wesen Realität geworden sind. Zudem kommt das Alexey Pehov den bekannten Wesen völlig neue Aspekte hinzugefügt hat. Dadurch lernten wir diese Wesen neu kennen, was bei uns die Freude am Lesen erheblich gesteigert hat und so konnten wir den langatmigen Anfang überstehen. Sein großer Pluspunkt ist aber der Protagonist Garret, Meisterdieb, Erzähler und Kommentator der Geschichte. Aus seiner Sicht erlebten wir wilde Abenteuer mit vielen Geheimnissen. Anfangs ist alles noch harmlos und undurchsichtig, aber eins jedoch klar: Einfach wird es für Garret nicht werden, diese Abenteuer mit heiler Haut zu überstehen. Am Anfang spricht alles für einen Routineauftrag, den Garret im Palast eines Fürstens ausführen soll. Als dies sich als schwieriger herausstellt, als gedacht und mit vielen Toten endet, kommt Garret ins Grübeln und befürchtet das Schlimmste. Doch die wahren Ausmaße der Katastrophe kann er nicht erahnen. Und so landen schlussendlich, alle Personen, mit denen man als Meisterdieb am Liebsten nichts zu tun hat, bei ihm. Sei es das Magieroberhaupt, der Kommandant der Stadtwache, eine Elfenprinzessin, der König oder sogar Dämonen. Alle setzen Garret unter Druck, egal was er tut, er ist immer mindestens in Lebensgefahr. Unser Fazit: „Schattenwanderer“ ist eine Einführung in die Welt „Sialas“ und ihre Geschichte. Wir können dieses Buch nur weiterempfehlen, da es sehr viel Freude beim Lesen bereitet und anspornt die folgenden Bücher zu lesen.  Hohe Erwartungen – nichts dahinter„Virtuosity- Liebe um jeden Preis“ verhieß, eine spannende Lektüre zu werden. Leider entsprach der Inhalt des Debütromans von Jessica Martinez nicht meinen Vorstellungen. In dem Buch geht es um die siebzehnjährige Carmen, die durch ihr Geigenspiel berühmt geworden ist. Sie nimmt an einem nationalen Wettbewerb teil, auf den sie sich schon vier Jahre vorbereitet hat. Gewinnt sie, ist ihre Dabei Karriere gesichert, verliert sie, wird ihr Dasein als Geigenstar gefährdet. Dabei funkt ihr jedoch Jeremy, ihr ärgster Konkurrent, dazwischen. Sie fühlt sich von ihm angezogen. Nun muss sie sich entscheiden: Setzt sie auf Sieg oder auf die Liebe...Der Inhalt hat mich gleich angesprochen- Jedoch musste ich schnell feststellen, dass die einzelnen Handlungsstränge nicht gut miteinander verknüpft waren. Während des Lesens konnte ich mich mit der Hauptfigur, Carmen, nicht so richtig anfreunden. Ihre Gedankengänge waren teilweise nicht nachvollziehbar und ihr Handeln wirkte sprunghaft. Ihr Standpunkt wurde mir nicht ganz klar. Außerdem war sie zeitweise sehr naiv dargestellt. Ein Beispiel: Sie erzählt, dass sie noch nie etwas Verbotenes getan hätte und sich immer der Meinung ihrer Mutter gefügt hat. Womit wir schon beim nächsten Punkt wären. Carmen nennt ihre Mutter immer beim Vornamen. Ich denke, damit wollte die Autorin das distanzierte Verhältnis von Carmen zu ihrer Mutter darstellen. Jeremy King, ebenfalls eine Hauptfigur, wirkte auf mich sehr unsympathisch. Manchmal schien es, als benutze er Carmen nur als Mittel zum Zweck. In einem Kapitel bittet er Carmen darum, ihn gewinnen zu lassen, weil er das Geld für seinen behinderten Bruder bräuchte. Obwohl es so viele Kritikpunkte gibt, muss ich jedoch sagen, dass mir die detaillierten Beschreibungen der Autorin sehr gefallen ha