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Behindertensportfest am 3. Juli 2013 am Gymnasium Landsberg

Alle Jahre wieder... Nein! Hier ist nicht Weihnachten gemeint, sondern das Sportfest für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, das seit vielen Jahren jedes Jahr kurz vor den Sommerferien in der Turnhalle des Gymnasium Landsberg ausgetragen wird. Die Schüler des Gymnasiums unterstützen dabei traditionell Herrn Kallinautzki, den Präsidenten des Behindertensportverbands, und sein Team bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.Bereits das dritte Jahr in Folge bauten die Schüler der jetzigen Klasse 11a sowie einige Schüler der Klassen 11b und 11c verschiedene Stationen für die Gäste auf.Dieses Jahr nahmen die Schule am Lebensbaum Halle, die Regenbogenschule Landsberg und die Astrid-Lindgren-Schule Halle teil.Die „Nachbarn“ von der Regenbogenschule eröffneten das Sportfest mit einer Tanzvorführung. Danach durften alle Teilnehmer, Betreuer und Helfer einmal zusammen tanzen, um sich für den anstehenden Wettkampf aufzuwärmen.Dieser wurde dann an den verschiedenen Stationen ausgetragen:Pflichtstation für alle Teilnehmer war der Schlängellauf, in dem die Schüler möglichst schnell durch einige Slalomstangen rennen mussten. Daneben gab es viele freiwillige Stationen, von denen mindestens drei absolviert werden sollten. Die Kinder und Jugendlichen konnten wählen zwischen Standweitsprung, Sandsäckchenweitwurf, Kegeln, Medizinballweitwurf und Körbewerfen mit Volleybällen.Die Schüler der elften Klassen des Gymnasium Landsbergs erwiesen sich dieses Jahr bereits als routinierte Zeitstopper, Weitenmesser, Punktezähler, Listenschreiber und auch Anfeuerer, sodass das Sportfest sehr zügig von statten gehen und schnell der Höhepunkt des Tages folgen konnte:In einem Staffellauf der drei Schulen über Bänke und um Slalomstangen und Ballkörbe sollte die zeit schnellste Schule ermittelt werden.Die Helfer und nicht für die Staffel eingeteilten Schüler mit ihren Betreuern bekamen ein spannendes Rennen zu sehen, das die Regenbogenschule nach einer tollen Aufholjagd für sich entschied.Die Staffelsieger und die Punktbesten des Einzelwettkampfes wurden anschließend in einer Siegerehrung mit Urkunden, Medaillen und kleinen Geschenken ausgezeichnet.Doch bei all dem Sport mussten Teilnehmer und Kampfrichter nicht hungern. Wie jedes Jahr hatten sich einige Rentner als freiwillige Verpfleger erklärt und versorgten die jungen Leuten mit Kuchen, der natürlich gern angenommen wurde. So waren am Ende alle glücklich!Ich möchte zum Abschluss noch ein paar persönliche Gedanken anbringen:Ich habe nun drei Jahre in Folge beim Behindertensportfest ausgeholfen und war jedes mal sehr angetan von der freundlichen Atmosphäre. Wir Helfer haben immer das Gefühl vermittelt bekommen, dass unsere Hilfe gern angenommen wird. Es gab sogar eine kleine Entschädigung für unseren „Aufwand“, den wir aber alle gern betrieben haben.Es war immer schön zu sehen, wie sich die gehandicapten Kinder gefreut haben, weil sie auch einen Sportwettkampf austragen durften und erst recht, wenn sie danach zu den drei Besten ihrer Altersklasse gehörten. Wir alle waren beeindruckt, wie viel Spaß und Begeisterung diese jungen Leute trotz ihrer Behinderung aufbringen können und welchen Sportsgeist und Ehrgeiz sie zeigen.Da unsere Klassenstufe nächstes Jahr um diese Zeit die Schule bereits beendet hat, würde ich mir wünschen, dass sich aus den jüngeren Klassen für die nächsten Behindertensportfeste neue freiwillige Helfer finden, denn für die eher kleine und spaßbringende Arbeit, die ihr leistet, sind euch viele Menschen sehr dankbar.

                                                                                                          Klasse 12a

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