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Bienvenue à Landsberg!

Nach 2 erfolgreichen Schüleraustauschen mit einer französischen Partnerschule ging es vom 01.12. bis zum 07.12.2013 in Runde drei. Dieses Mal mit dem Lycée Paul Ricœr, welches sich in dem Pariser Vorort Louvres befindet.

Am Abend des ersten Advents wurden die 18 französischen Austauschschüler, die in Begleitung ihrer Lehrer Madame Cally und Monsieur Gison nach Deutschland kamen, von ihren deutschen Gastfamilien in Empfang genommen.

Montagmorgen trafen wir uns  alle in der Schule wieder, um von dort aus unser Programm zu beginnen. Nach einer kurzen Begrüßung, die durch Fr. Lorenz erfolgte, führten wir die französischen Gäste ein wenig in unserer Schule herum, bevor wir mit dem Zug nach Halle fuhren.

In Halle angekommen, besuchten wir das Halloren Schokoladenmuseum.

Um uns untereinander besser kennenzulernen, gingen wir anschließend zusammen zum Bowling. Bereits nach zwei Stunden hatte man das Gefühl, die französischen Austauschschüler viel besser zu verstehen, wodurch kleinere Grüppchen anschließend gemeinsam den Nachmittag verbrachten und beispielsweise miteinander zum Weihnachtsmarkt gingen.

Dienstag verbrachten wir mit unseren französischen Austauschschülern in Leipzig, wo wir nach einer kurzen Zugfahrt ankamen. Zum 200. Jubiläum der Völkerschlacht, die sich im Jahr 1813 ereignete, besuchten wir die Ausstellung „1813“ im Panometer Leipzig. Angesichts dieses gewaltigen Panoramas waren wir alle sprachlos vor Begeisterung. Anschließend machten wir uns auf zu einem kleinen Stadtrundgang über Thomaskirche, Mädlerpassage mit dem berühmten Auerbachskeller sowie Uniriesen und Weihnachtsmarkt.

Am Mittwoch fand unser Programm wieder in Halle statt, das mit einem Besuch im Landesmuseum für Ur- und Frühgeschichte begann. Anschließend unternahmen wir einen kurzen Stadtrundgang, der von den deutschen Austauschschülern vorbereitet und durchgeführt wurde. Nach einer Art Mittagspause gingen wir ins Händelhaus, in dem das gemeinsame Musizieren das Highlight für alle war. Den weiteren Tagesverlauf verbrachten wir wieder in kleineren Gruppen und gingen beispielsweise gemeinsam essen, verbrachten den Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt oder beim Shoppen.

Donnerstag führte uns der deutsch-französische Schüleraustausch in die sächsische Hauptstadt Dresden. Der erste Programmpunkt des Tages war eine Besichtigung des Residenzschlosses mit einer Führung durch das Neue Grüne Gewölbe. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, uns auch weitere Ausstellungen in diesem Haus anzusehen.

Anschließend setzten wir unser Programm mit einer kleinen Führung durch die Innenstadt fort, während dieser wir uns den Dresdner Zwinger, die bekannte Semperoper, den Fürstenzug und die Frauenkirche ansahen. Bis wir die Heimfahrt antreten mussten, hatten wir Freizeit, um uns noch weiter in der Stadt umzusehen, etwas zu essen oder den Dresdner Striezelmarkt zu besichtigen. Gegen Abend fuhren mit dem Zug zurück nach Halle.

Freitag trafen wir uns wieder alle in der Schule, da sich die französischen Austauschschüler auch den Unterricht an einer deutschen Schule nicht entgehen lassen wollten. Nach der zweiten Stunde gingen wir allerdings los, um uns die Doppelkapelle Landsbergs anzusehen. Nach einer Führung, die uns bis unter das Dach der Kapelle brachte, setzten wir unser Programm mit einem kurzen Stadtrundgang durch Landsberg fort. Wieder  in der Schule angekommen, bereiteten wir ein gemeinsames Mittagessen vor. Als sich dieses dem Ende zuneigte, hatte jeder Schüler, sowohl die französischen als auch die deutschen, die Aufgabe, in der jeweiligen Fremdsprache kurz zu erzählen, was ihm diese Woche am meisten Spaß gemacht hat, was er Neues gelernt hat oder wie sehr er die anderen ins Herz geschlossen hat. Den weiteren Verlauf des Tages konnten wir wieder selbst bestimmen und so gingen einige zum  Essen oder verbrachten den Abend gemeinsam mit anderen Austauschschülern.

Wie gut wir uns in dieser Woche mit unseren französischen Austauschschülern angefreundet haben und wie sehr wir sie ins Herz geschlossen haben, wurde spätestens am Samstagmittag klar, als unsere Austauschschüler ihre Heimreise zurück nach Paris antreten mussten. Es war ein sehr tränenreicher Abschied, der zeigt, dass wir uns alle unheimlich auf den Gegenbesuch im März freuen.

 

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Tags: Schüleraustausch