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Deutschtag ,,Bildung - Buch - Bibliothek”

Am Mittwoch, dem 29.09.2010, fand der Deutschtag der Klasse 7c statt.Unser Ziel waren die Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale.Wir fuhren mit dem Zug hin und zurück.Zuerst hielten wir uns im Hauptgebäude der Franckeschen Stiftungen auf. Dort saßen wir zusammen als Klasse in einer gemütlichen Sitzecke.Frau Kovac, unsere Begleiterin, teilte zuerst Karteikarten aus und gabuns dann die Aufgabe,  auf die eine Seite der Karte  unseren Namenbzw. unseren Spitznamen und was man mag und was nicht,zu schreiben. Auf die Rückseite der Karte sollten wir etwasaufschreiben, was wir schon über die Franckeschen Stiftungen wussten.Als alle fertig waren, wurden die Karteikarten eingesammelt, jeweils aneine andere Person ausgeteilt und dann laut vorgelesen.So erfuhren wir etwas mehr über unsere Klassenkameraden und überunsere Lehrer.Nachdem wir jede Karte vorgelesen hatten, wurde uns ein Musikbeispielvorgespielt. Unsere Aufgabe war es, die Instrumente heraus zu hörenund ein paar Wörter zu verstehen.Es war etwas schwierig, aber ein paar Schüler konnten einige Wörterverstehen. Aber Instrumente konnte niemand heraushören.Frau Kovac löste das Rätsel dann auf. Es wurde auf einer Viola gespieltund im Text kamen folgende Wörter vor: Lass uns, Mut, Gott und König.Dann hat Frau Kovac einen großen Sack geholt.Jeder sollte einmal nach vorne kommen, etwas aus dem Sackherausholen und es dann auf den Boden legen.In dem Sack befanden sich zum Beispiel:ein Löffel, eine Bibel, ein Fuchsfell, eine Schlange, eine Schreibfeder,ein Tintenfass, eine Kokosnussschale, ein seidenes Hosenkleid undvieles mehr. Dazu kamen noch ein paar Bilder, die auch mit auf denBoden gelegt werden sollten.Nun sollten wir den verschiedenen Gegenständen die passendenBilder zuordnen.Wir haben zum Beispiel den Löffel auf ein Bild mit einem Waisenhausgelegt. Oder wir haben die seidene Hose den Adligen mit ihrenprachtvollen  Kleidern zugeordnet.Nebenbei erzählte uns Frau Kovac von der Seefahrt nach Indien. So eineReise dauerte ein halbes Jahr. Mitbringsel waren zum Beispiel einBuddha, eine Schlange, eine Kokosnuss, ein seidenes Hosenkleid undein Krokodil. So erfuhren wir wie “nebenbei” eine Menge Wissenswertesüber den Gründer des Waisenhauses, August Hermann Francke, seine Zeit  sowie die Geschichte des Hauses.Besonders interessant fanden wir das Höllenkinder - ABC und dasTugend - ABC. Dieses sollte die Kinder belehren und erziehen.Im Höllenkinder - ABC kamen zum Beispiel vor: Mörder, Tyrannenund Lästerer. Im Tugend - ABC: Treue, Mitleidige oder Freundliche.Durch ihre anschauliche Erzählweise und die Einbeziehung von uns Frau  Kovac unsere Neugier auf die sogenannte “Wunderkammer”. Doch bevor wir in diese besondere Kammer eintreten durften, besichtigten wirdie Kulissenbibliothek, in welcher uralte Bücher aufbewahrt werden. Uns wurde erklärt, dass August Hermann Francke den Bau dieser Bibliothekpersönlich veranlasste, aber leider nicht mehr miterlebte, wie siefertig gestellt wurde. Sogar die Bücher, die in den Regalen standen,stammen noch aus dieser Zeit. Dem entsprechend roch es auch dort drin. Es hat nicht gestunken, sondern einfach nur komisch gerochen.Dann gingen wir zurück zum Hauptgebäude und  mussten erst einmalsehr viele Treppen hoch steigen, bevor wir in die Wunderkammereintreten konnten.Frau Kovac führte uns durch den Raum und erzählte etwas über die einzelnen          Ausstellungsstücke und versicherte uns, dass sie alle echt sind. Es beunruhigte mich ein wenig, als ich einen konservierten toten Embryo im Glas sah, zugleich aber war es auch sehr interessant.Beeindruckend fand ich auch ein an der Decke hängendes ausgestopftesKrokodil  sowie den 3bis 4 Meter langen Unterkiefer von einem Wal.August Hermann Francke hatte diese Wunderkammer erbauen lassen, um den Kindern mehr Wissen zu vermitteln. Deshalb war es ihm sehr wichtig, dass auch alle Ausstellungsstücke echt sind. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, stand nur noch ein Punkt aufunserer Liste, die Thalia Buchhandlung.Dort wollten wir unsere Bücher für unsere Buchvorträge abholen.Nachdem die Bücher ausgeteilt worden waren, hatten wir noch ein paarMinuten Zeit, um uns umzusehen und uns, wenn wir wollten, etwas zukaufen.Danach liefen wir gemeinsam wieder zurück zum Hauptbahnhof.Von dort aus fuhren wir mit dem Zug wieder nach Landsberg zurück. Insgesamt war es ein sehr lehrreicher Ausflug und meiner Meinung nach ein sehr schönes Erlebnis für unsere Klasse.Ich bin mir sicher, dass wir diesen Tag nicht so schnell wieder vergessen!

  • Das_Krokodil
  • Das_falsche_Weltbild
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  • Usere_Sitzecke_2